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Der Lichtenberger „Tag der Pflege“:
Mehr Wertschätzung für den Pflegeberuf in der Corona-Krise

Der 12. Mai ist der Tag der Pflege.

Kevin Hönicke, Wirtschaftsstadtrat in Lichtenberg, sagt Danke!

In Lichtenberg gibt es über 40 Senioren- und Pflegeheime, in denen hunderte Pflegekräfte eine in diesen Tagen besonders wichtige Arbeit leisten: Sie kümmern sich um die älteren und geschwächten Menschen, die besonders gefährdet sind sich mit dem COVID-19-Virus anzustecken.

Heute, am 12. Mai, ist der internationale Tag der Pflege. Die große Bedeutung des Pflegeberufs für die Gesellschaft wird dieser Tage einmal mehr sichtbar, die Notwendigkeit den Pflegenden die ihnen zustehende Wertschätzung entgegenzubringen deutlich. Wie aber können die Pflegenden im Bezirk Lichtenberg durch Bewohner, Betriebe, Verwaltung und ihre Arbeitgeber unterstützt werden?

Die Akteure der Pflege haben sich vernetzt, um den Pflegebereich zu stärken.  – schon bevor die aktuelle Corona-Krise zum Thema wurde.

Dabei sollte der „Tag der Pflege“, der weltweit am 12. Mai begangen wird, ein besonderer Tag für die Pflegenden im Bezirk werden.

Geplant waren kleine und größere Feierlichkeiten. Die Schüler der Lichtenberger Ludwig-Fresenius-Schule wollten in den Heimen den Pflegerinnen und Pflegern besondere Entspannungsangebote machen und die Bezirkspolitik einschließlich Bezirksbürgermeister Michael Grunst planten ihre Beteiligung. All das ist nun aufgrund der Gefahr durch den Corona-Virus nicht mehr möglich und muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Der „Tag der Pflege“ muss zwar ohne den direkten Kontakt in den Pflegeheimen auskommen, aber über unsere Webseite „gesund-in-Lichtenberg.de, über die Presse und die Webseiten der Lichtenberger Einrichtungen wollen wir Einblick in die Arbeit der Pflegenden geben.

Wir wollen den Tag nun dazu nutzen, um ein besseres Verständnis für die Arbeit in der Pflege und ihre große Bedeutung zu schaffen und mehr junge Menschen für diese Aufgabe zu begeistern. Deshalb sollen die Pflegenden selbst zu Wort kommen: Was motiviert sie? Welches sind die schönen und erfüllenden Seiten dieser Arbeit?

In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir der Pflege hier besonders viel Raum geben. Heute schon können Sie an der Online-Konferenz zur "Pflege 2030" teilnehmen (siehe unten), und auch in den nächsten Tagen und Wochen sollten Sie wieder bei uns vorbeischauen...

Ihr Team vom Regionalmanagement Gesundheitswirtschaft Lichtenberg.

"Ich möchte mich bei allen Beschäftigten, die in der Pflege tätig sind, für ihr unermüdliches Engagement und die derzeit besonders herausfordernde Arbeit bedanken. Vor ihrer täglichen Leistung habe ich höchsten Respekt! Ich möchte die Anerkennung und Wertschätzung des Berufs in der Gesellschaft sichtbarer machen und so mehr jungen Menschen Lust auf eine Ausbildung in der Pflege machen“

Wirtschaftsstadtrat Kevin Hönicke (SPD)

„Dieser Dank ist symbolisch und uns dennoch sehr wichtig! Noch wichtiger ist es uns aber, auf politischer Ebene Druck auszuüben, dass es nach dem Applaus auch zu tatsächlichen und spürbaren Verbesserungen für die Mitarbeitenden im Pflegebereich kommt. Dafür machen wir uns auch in Zukunft stark.“

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke)

„Neben Pflegerinnen und Pflegern gebührt auch den Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen unser großer Dank. Oft ist gar nicht sichtbar, wie viele pflegerische Aufgaben Verwandte und Familienmitglieder übernehmen. Vielfach verbunden mit der Reduzierung der eigenen Erwerbstätigkeit und dem Verzicht auf Teile ihrer Einkünfte, sind es vor allem Frauen, die diese Tätigkeiten in der Pflege oder im Haushalt übernehmen – mit Risiken für ihre eigene Altersvorsorge.“

Gesundheits- und Familienstadträtin Katrin Framke (parteilos, für Die Linke)

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Online-Konferenz im Rahmen des Dialogs „Pflege 2030“ mit Senatorin Dilek Kalayci am Internationalen Tag der Pflege

Am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2020 lädt Senatorin Dilek Kalayci alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Online-Konferenz im Rahmen des Dialogs „Pflege 2030“ ein, mit ihr zur Zukunft der Pflege in Berlin zu diskutieren.

Bürgerinnen und Bürger haben im Jahr 2020 – nunmehr in digitalen Veranstaltungen aufgrund der Kontakteinschränkungen – die Möglichkeit, die Zukunft der Pflege in Berlin mitzugestalten. Was wäre Ihnen wichtig, wenn Sie selbst oder eine nahestehende Person von Pflegebedürftigkeit betroffen sein würden? Welche Wohnformen würden Sie sich wünschen? Welche Bedingungen müssen sich in der Pflege ändern?

In der 90-minütigen Online-Konferenz sollen Menschen zu Wort kommen, für die das Thema Pflege zur Lebensrealität gehört – ob als zu Pflegende, Angehörige oder Mitarbeitende in Pflegeberufen. Ebenso diskutieren live zugeschaltete Expertinnen und Experten über aktuelle und zukünftige Bedingungen von Pflege. Auf der Online-Konferenz haben alle Teilnehmenden die Gelegenheit, Kommentare abzugeben und Fragen zu stellen, die direkt beantwortet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Fragen im Vorhinein digital oder telefonisch einzureichen.

Datum und Uhrzeit der Online-Konferenz: Dienstag, 12. Mai 2020, 13:00 – 14:30 Uhr

hier reinschauen

Die Online-Konferenz wird veranstaltet im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens Dialog „Pflege 2030“. Moderation und technische Umsetzung übernimmt das Berliner nexus Institut.

Wenn Sie an der Online-Konferenz teilnehmen möchten oder Fragen im Vorfeld einreichen wollen, wenden Sie sich bitte an das Berliner nexus Institut, welches mit der Durchführung beauftragt ist:

E-Mail: pflege2030@nexusinstitut.de, Telefon: 030/31805461

 


Sie haben Ideen oder Möglichkeiten zu helfen: Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf ihre Unterstützung.

Ansprechpartner: Simon Argus, Netzwerkmanager
Telefon: 030 78959452


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letzte Änderung: 12.05.2020